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Die Bollatrice des Enrico Dani - Katalog

Der Katalogteil von bollatrice.de hat für jeden mir bekannten Verwendungsort der Bollatrice eine Seite. Diese Seiten sind ähnlich aufgebaut. Dieser Aufbau wird hier kurz erläuteret.

Davon ausgehend, dass die Leserschaft sich zwar für Italien und seine Poststempel interessiert, aber nicht bei jeder italienischen Stadt sofort über Bedeutung und Lage informiert ist, beginnt jede Seite mit einer kurzen - der Wikipedia entnommenen - Darstellung zur Stadt. Die Grundlagen für die Lagekarten sind ebenfalls der Wikipedia entnommen. Sowohl die einleitenden Texte als auch die Lagekarten könnten - insbesondere unter philatelistischen Gesichtspunkten - sicherlich informativer gestaltet werden. Innerhalb des "Projektes bollatrice.de" gibt es aber Aufgaben mit höherer Priorität.

Katalog gemäß ausgewerteter Literatur

Es schließt sich eine Tabelle "Katalog gemäß ausgewerteter Literatur" an. Dieser Teil enthält verschiedenen Stempel der Bollatrice, soweit ich sie in der Literatur (wieder)gefunden habe. Die entsprechenden Einträge aus dem Ornaghi sind auch dort eindeutig der Bollatrice "Officine Enrico Dani" zugeordnet. Für die anderen Hauptquellen (Vaccari, Gaggero) habe ich auch Einträge übernommen, die nicht als "Duplex" gekennzeichnet, waren, da die Beschreibung bei Ornaghi i.d.R. ausreicht, um den Stempel in den anderen Katalogen zu identifizieren.

Stempel, die Ornaghi nicht erwähnt, sind aus den anderen Literaturquellen nur dann übernommen, wenn mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: a) mir liegt mindestens ein Abschlag vor. b) der Stempel ist in der entsprechenden Quelle als Duplex-Stempel gekennzeichnet.

Zu a: hier handelt es sich in der Regel um Belege in meiner Sammlung. Diese werden dann auch weiter unten auf den jeweiligen Seiten gezeigt. In seltenen Fällen lege ich hier auch Abbildungen aus Auktionskatalogen bzw. Online-Auktionen zugrunde. Diese sind in meiner analogen Sammlung entsprechend eingeordnet, werden von mir aber nicht online gestellt werden.

Um es noch mal zu sagen: die drei ausgewerteten Kataloge wissen alle drei von der Bollatrice und berücksichtigen sie im Katalogteil. Aber: für jeden dieser Kataloge stellt die Bollatrice nur einen Randbereich der Katalogisierung dar. Ornaghi, der sicherlich den universellsten Ansatz vertritt, sind die Auslassungen verziehen, weil die Bollatrice außrhalb des von ihm betrachteten Zeitraums liegt. Dafür dass er erst 1901 mit der Bickerdike beginnt, hat er erstaunlich vollständiges und belastbares Material zur Bollatrice.
Vaccari und Gaggero ergänzen sich, da sie beide eine Stempelart vollständig für alle Postämter Italiens katalogisieren. In beiden Fällen gehen die Stempel der ca. 60-80 Postämter, die über eine Bollatrice verfügt haben können, in der Masse der 4000 - 5000 italienischen Postämter unter. Da es sich dann auch noch um die Postämter mit den größeren Postaufkommen handelt - die Stempel im Vergleich zu anderen Postämtern also relativ häufig sind, sorgt nicht dafür, dass sie besser beschrieben sind.

Zu den Punktbewertungen bei Vaccari und Gaggero: bei beiden bedeutet eine höhere Punktzahl, dass dieser Stempel seltener ist, als eine mit einer niedrigeren Punktzahl. Und bei beiden gibt es eine Tabelle mit deren Hilfe sich die Punkte in Euro umrechnen lassen. Auf die Wiedergabe dieser Umrechnungen verzichte ich bewußt, da diese innerhalb des jeweiligen Katalogs vermutlich sinnvoll sind, in Bezug auf die hier wiedergegebenen Daten aber auch zu falschen Schlüssen führen können. Viel stärker als der Stempel bestimmen die Marke(n) und die Destination den Wert des Belegs. Bei einem der Belege, den ich, weil aus meiner Sicht als "unbezahlbar" nur als "Kopie" in meiner Sammlung habe, handelt es sich um einen Ersttagsbrief. Das entsprechende Datum ist aus der Sicht der "Bollatrice" nicht besonderes, die Marke macht den Brief aber "unbezahlbar".

EXAMPLEexample
bei Ornaghi unbekannt
Punkte laut Vaccari 1

Katalog Zusammenfassung

Denn Abschluß der Katalogteiles bildet die "Katalog Zusammenfassung" - wieder in tabellarischer Form. Hier führe ich ich alle - von mir als existent erachteten - Stempeltexte mit den dazugehörenden Typen auf. Dazu sind die Früh- und Spätverwendungsdaten, wie sie sich aus der Literatur ergeben angeführt. Die Daten des "Kataloges gemäß ausgewerteter Literatur" werden hier entsprechend verdichtet. Sind diese Felder leer, bedeutet dies, das diese Information der Literatur nicht zu entnehmen ist. Die Spalten "Früheste Verwendung (bollatrice.de)" und "Späteste Verwendung (bollatrice.de)" sind nur befüllt, wenn ich Korrekturen an den Daten der Literatur beizutragen habe.

Das Beispiel "EXAMPLE 1" bedeutet also, dass die Literatur diesen Stempel im Jahr 1889 kennt, und dass mir keine Abschläge bekannt sind, die diesen Zeitraum verändern. EXAMPLE 2 bedeutet hingeben, dass der Literatur keine Verwendungszeit zu entnehmen ist, ich eine Verwendung in 1889 nachweisen kann. In beiden Fällen kann es sein, dass diesen Daten nur ein einziger Beleg zugrunde liegt.

StempeltextTyp Früheste Verwendung (Literatur) Früheste Verwendung (bollatrice.de) Späteste Verwendung (Literatur) Späteste Verwendung (bollatrice.de)
EXAMPLE 1 1889 1889
EXAMPLE 2 1889 1889

Belege

Es schließen sich die Belege an, die ich zeigen kann. Die "Kopfzeilen" geben jeweils den Stempeltext wieder, sowie eine Symbolzeichung des entsprechenden Stempeltypes. Diese sind sicherlich überarbeitungsbedürftig, aber Eines nach dem Anderen.

Die Belege sind - innerhalb der Orte - streng chronologisch geordnet. Die Beschreibungstexte unterhalb der Abbildung sind nur sehr spärlich befüllt. Auch hier gilt: Eines nach dem Anderen.

TYP

STEMPELTEXT

BILD

BESCHREIBUNG